Community-Regeln
Kurz, benannt und vollständig. Diese Regeln gelten für alle Beiträge im Maker Lab: Gerätenotizen, Fragen, Antworten, Fensterzusagen und Buchungsetiketten.
Was hier steht, bleibt hier.
Vertraulichkeit. In der Community wird über unfertige Prototypen geschrieben. Gib nichts nach draußen, was du hier gelesen hast, weder in einem Vortrag noch in einem Beitrag anderswo noch im Gespräch außerhalb des Labs. Das ist keine Höflichkeitsregel: nach § 3 des Patentgesetzes zerstört eine öffentlich gewordene Beschreibung die Patentfähigkeit einer Erfindung. Eine unbedachte Weitergabe kann eine Gründung Geld und Schutzrecht kosten.
Umgekehrt gilt: schreibe nichts hierher, was du unter keinen Umständen in einem geschlossenen Kreis von eingewiesenen Personen lesen lassen willst. Die Fläche ist nicht öffentlich, aber sie ist auch nicht dein Notizbuch.
Fünf benannte Grenzen.
Diese Liste ist abschließend. Alles, was nicht darunter fällt, bleibt stehen, auch wenn es unbequem, schroff oder falsch ist. Die HWR ist eine grundrechtsgebundene öffentliche Stelle; es gibt hier kein Hausrecht nach Gefühl.
- Rechtswidrige Inhalte. Alles, was gegen geltendes Recht verstößt.
- Spam und Werbung. Auch die eigene Dienstleistung, auch als Nebensatz.
- Beleidigung und Herabwürdigung. Kritik an einer Sache ist erwünscht, Angriffe auf Personen nicht.
- Fremde personenbezogene Daten. Keine Namen, Adressen, Fotos oder Nachrichten Dritter ohne deren Einverständnis.
- Sicherheitsrelevante Falschanleitungen. Wer eine Schutzeinrichtung umgeht oder das Umgehen empfiehlt, gefährdet andere. Solche Beiträge werden entfernt, unabhängig von der Absicht.
Verbergen statt löschen.
Jede Maßnahme braucht einen Anlass, eine Begründung und eine Mitteilung an beide Seiten. Nichts wird hart gelöscht; jede Änderung bleibt im Verlauf des Beitrags nachvollziehbar.
Melden kann jedes Mitglied über Inhalt melden. Die Meldung hängt an deinem Konto; die verfassende Person erfährt nicht, wer gemeldet hat, nur die Moderation. Wer von außen etwas melden will, schreibt an maker@startup-incubator.berlin; diese Adresse ist die Kontaktstelle nach Art. 11 und 12 DSA und wird genauso behandelt.
Melden wirkt abgestuft. Bei drei Gründen wird der Beitrag sofort ausgeblendet, solange geprüft wird: möglicherweise rechtswidriger Inhalt, Preisgabe fremder personenbezogener Daten, sicherheitsrelevante Falschanleitung. Für die verfassende Person und die Moderation bleibt er sichtbar. Bei Spam, Beleidigung und Sonstigem bleibt er stehen und geht nur in die Moderationsliste. Bleibt eine Meldung 48 Stunden ohne Entscheidung, wird der Beitrag ebenfalls vorläufig ausgeblendet. Das ist ausdrücklich keine Entscheidung über ihn, und die verfassende Person erhält genau diesen Hinweis. Nach 72 Stunden schaltet sich die Community selbst auf Nur-Lesen.
Denselben Beitrag kann jede Person nur einmal melden, und je Beitrag werden höchstens fünf offene Meldungen geführt. Wer in dreißig Tagen mehr als drei abgelehnte Meldungen erzeugt hat, löst keine automatische Ausblendung mehr aus. Geprüft wird trotzdem. Sonst wäre der Melde-Knopf ein Abschaltknopf für unliebsame Beiträge.
Die ersten drei Beiträge eines neuen Kontos werden vor der Veröffentlichung gesichtet. Wer im Lab eingewiesen ist, überspringt diese Schleuse ganz: die Einweisung ist die Vertrauensprüfung und findet nicht zweimal statt.
Bei wiederholten Verstößen kann ein Konto zeitlich befristet stummgeschaltet werden. Lesen und Buchen bleiben dabei möglich; die Werkstatt selbst ist von der Community-Moderation nie betroffen.
Wenn du gehst.
Diese Regel steht hier, bevor du den ersten Beitrag schreibst. Beantragst du die Löschung deines Community-Kontos, bleiben deine Beiträge erhalten und lesbar; entfernt wird die Zuordnung zu dir. An die Stelle deines Namens tritt „Ehemaliges Mitglied“. Der Grund: eine vollständige Löschung risse Löcher in Gespräche, auf die sich andere verlassen: eine Antwort ohne die Frage davor ist wertlos.
Alles, was über dich gespeichert ist, kannst du jederzeit selbst als Datei herunterladen: im Hub unter „Meine Daten“. Dort stellst du auch den Löschantrag.
Wer hier schreibt, tut das unter dem eigenen Namen. Pseudonyme gibt es nicht.
Was genau zu welchem Zweck gespeichert wird, steht in der Datenschutzerklärung. Die Grundlage der Nutzung insgesamt regelt die Nutzungsvereinbarung.
